Urnengrabpflege – Grab sauber und ordentlich halten

UrnengrabpflegeEinen geliebten Menschen zu verlieren versetzt die meisten Menschen in eine emotionale Talfahrt zwischen Trauer und Leid. Ganz gleich, wie sehr sich Betroffene mit dem bevorstehenden Abschied nach langer Krankheit ( Krebs etc.) oder durch das plötzliche Ableben arrangiert haben, die Trauer ist kaum in Worte zu fassen. Der geliebte Mensch ist nicht mehr da, Erinnerungen werden wach, manche Vorwürfe darüber, wie wenig Oma, Opa, Tante & Co besucht wurden sind auch ein Teil des Trauerprozesses, wenn der Mensch verstorben ist. Als wäre das nicht genug, kommen bereits die gesetzlichen Regelungen zum Vorschein, die sich um eine schnelle Beerdigung drehen. Schon hier ist bei vielen das Problem, dass sie kaum die Trauer bewältigt haben und nicht wissen, wie es weiter gehen soll. Natürlich steht der Wunsch des Verstorbenen im Vordergrund, und wenn dieser beerdigt werden möchte samt Grab oder Urne, dann ist die Grabpflege ein weiteres Thema, welches schon unmittelbar nach dem Tod auftritt.

Bei den meisten Menschen macht sich aus diesem Anlass neben der Trauer und dem emotionalen Trauerzustand sowie dem Leid einen Menschen verloren zu haben schnell die Überforderung breit, weil keiner richtig weiß, wie man das alles unter einem Hut bringen soll. Schon gar nicht, wenn die Verwandtschaft berufstätig ist usw. Da muss unter Umständen direkt über eine Grabpflege oder eine Urnengrabpflege nachgedacht werden. So kann garantiert werden, dass das Grab des Verstorbenen immer gepflegt ist und auch der Ärger mit dem Friedhofspersonal außen vor bleibt. Denn das Grab wahlweise selber oder durch fachmännisches Personal pflegen zu lassen ist eine Pflicht, um die optische Schönheit der Gräber, so traurig die Bedeutung ist, beizubehalten. Doch, welche Kosten kommen für die Grabpflege auf Hinterbliebene zu? Genau da fällt auf, dass die Varianzen in Deutschland groß sind, sodass man etwas näher hinschauen sollte, um zu erfahren, was auf einen Hinterbliebenen zu kommt.

 

Die unterschiedlichen Kosten für die Grabpflege

GrabpflegeEines hat sich deutschlandweit frei nach dem Motto „nichts im Leben ist umsonst und selbst der Tod kostet“ herumgesprochen – Beerdigungen sind teuer. Doch auch die Nachpflege wird auf die Dauer teuer oder, wenn es privat gemacht wird, unglaublich zeitaufwendig, was für Berufstätige schwer wird und für ältere Menschen, die ihren verstorbenen Ehepartner besuchen wollen, ist es auf die Dauer aus reinen körperlichen Gründen nicht mehr möglich, sich gewissenhaft um die Gräber zu kümmern. Aus diesem Anlass gibt es die Grabpflege, die von fachmännischen Personal durchgeführt wird, aber sie kostet auch.

Zunächst einmal ist die Grabpflege unterschiedlich kostspielig. Im Schnitt sind Verträge für einen Zeitraum von 25 Jahren geplant, weil danach die Grabstätte entweder freigegeben wird oder eine Verlängerung in Frage kommt, um weiterhin das Grab örtlich aufsuchen zu können. Aus diesem Anlass achten die meisten Grabpfleger darauf, dass sie diesen Zeitraum erst einmal abdecken, um es Betroffenen bei den Besuchen zu garantieren, dass das Grab stets eine angenehme Optik aufweist. Die Kosten sind je nach Grabpfleger, Institution und Ortschaft unterschiedlich hoch. Sie liegen im Schnitt bei 3000,- Euro bis 8000,- Euro. Diese Summe setzt sich jedoch aus der genannten Zeit von 25 Jahren zusammen. Zwischen 300,- Euro bis 800,- Euro je nach Institut würde die Grabpflege somit pro Monat kosten. Darin enthalten sind oftmals auch die Grabkerzen, das Unkraut jäten, neue Blumen und alles, was mit der Pflege zu tun hat. Somit auch die Winter- und Herbstpflege.

Grabpflegen sind im Durchschnitt sogar teurer, als Urnengrabpflegen, weil die Gräber für die Urnen natürlich kleiner sind. Aus diesem Anlass darf der Blick auf die Urnengrabpflege ebenso wenig fehlen, um hier einen Eindruck zu bekommen, welche Kosten unter Umständen auf Betroffene zu kommen werden.

 

Die Urnengrabpflege – welche Kosten sind mit einzuberechnen?

Ein Urnengrab ist deutlich kleiner, als das klassische Grab mit Sarg. Aus diesem Anlass kann die Pflege für das Urnengrab ebenso variieren, aber ist deutlich günstiger pro Monat und auf die Jahre gerechnet, als die klassische Grabpflege. Hier ist im Schnitt mit 100,- Euro bis 200,- Euro pro Grab und je nach Bepflanzung zu rechnen. Es ist zudem möglich, dass die Pflege weiterhin von den Hinterbliebenen übernommen wird, aber das Gießen wöchentlich durch eine Grabpflege in Auftrag gegeben wird, was oftmals nicht mehr als 50,- Euro im Monat kostet. Es spart dafür aber Zeit, die durch Arbeit & Co nicht vorhanden ist.

 

Ein Grab muss in einem schönen Zustand vorzufinden sein

Grab BlumeAuf jedem Friedhof gibt es gewisse Regeln, die auch die Grabpflege beinhalten. Aus diesem Anlass ist ein ansprechendes Grab wichtig, um trotz des traurigen Besuches ein einheitlich schönes Bild auf den Friedhöfen zu ermöglichen. Wer nicht selbst aus gesundheitlichen sowie beruflichen Gründen in der Lage ist, das Grab der Verwandten und Freunde zu pflegen, der kann sich bequem eine Grabpflege oder Urnengrabpflege zuwenden, welche die Arbeiten für faire, aber variable Konditionen übernehmen. Hier lohnt ein direkter Vergleich je nach Institut, Grabpflege von Friedhofsgärtnern sowie privaten Gärtnereien und Ortschaften, weil sich daran die Preise orientieren.

Viele Menschen fühlen sich verunsichert, was mit einem Grab zu machen ist, das schon vor vielen Jahren angelegt wurde. Dieser Artikel wird Ihnen einige Fragen beantworten und dient Ihnen als Anleitung häufige Probleme zu lösen. Besonders für ältere Angehörige, die versuchen liebevoll das Grab zu pflegen, wird es durch ihr Alter und ihre eigenen Probleme oft unmöglich sich wöchentlich um die Ruhestätte eines geliebten Menschen zu kümmern. Das stellt oft kein Problem dar, wenn mehrere Generationen in der Nähe wohnen.  Bei Familien, die in verschiedenen Städten oder gar Ländern verteilt leben, muss sich meist das Mitglied, welches am nächsten zum Familiengrab wohnt, alleine um die Pflege kümmern. Es gibt Lösungen für dieses Dilemma. Hier finden Sie fünf Ratschläge, die Ihnen sofort bei der Grabpflege helfen werden.

 

1. Halten Sie Ihr Familiengrab einfach.

Sie müssen sich nur auf dem Friedhof umschauen und werden feststellen, dass oft ältere Denkmäler größer und beeindruckender sind. Das wurde gemacht, um zu zeigen, wie reich eine Familie war. In diesen Tagen begrenzen viele Friedhöfe den Platz, den Sie haben können und die Größe der Grundsteine sind genau geregelt. Durch das einfach halten der Grabstätte, wird es einfach sein, das Grab sauber und ordentlich zu pflegen.

 

2. Die Wahl – Lieber Granit statt Marmor

In der Regel wird Granit empfohlen, da es viel haltbarer ist als Marmor. Bei alten Marmor Grabsteinen fällt auf, dass sie von der Witterung mitgenommen aussehen. Grabsteine sind mindestens 20-25 Jahren dem Wetter schutzlos ausgesetzt und eine Reparatur ist meisten sehr kostenintensiv.

 

3. Wählen Sie eine Grabstätte in der eine Vase integriert ist

Vasen und Töpfe, die frei auf dem Grab stehen, können von Vögeln oder anderen Umständen umgeworfen oder beschädigt werden. Durch die Wahl eines Grabstein, der ein oder zwei integrierte Töpfe hat, können Sie sicher sein, dass das Grab nicht mit alten Blumen und Scherben verunstaltet wird.

 

4. Die Art der Bodenabdeckung

Wie der Boden von einer Grabstelle bedeckt ist, hat große Auswirkungen, wie viel Pflege im Laufe der Jahre erforderlich ist.  Gras oder Blumenbeete benötigen eine beträchtliche Menge an Arbeit, während Stein oder Schiefer Splitt sehr ordentlich aussehen und nur wenig Aufmerksamkeit brauchen.

 

5. Professionelle Grabpflege

Sie sollten ernsthaft in Erwägung ziehen, ein gutes Unternehmen sich um die Grabpflege kümmern zu lassen. Es wird Ihnen auch eine Reihe weitere Aufgaben abnehmen und Ihnen ein gutes Gefühl geben, dass die letzte Ruhestätte ihrer Lieben in guten Händen ist. Es bedeutet auch, dass die gesamte Familie einen finanziellen Beitrag zu den Kosten besteuern kann und es nicht an einer einzigen Person hängen bleibt.

 

 

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